Evangelische Sankt Petersgemeinde
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Petersgemeinde Kindergarten
Kindergarten
KiTa

Epiphaniaskindergarten



Kommissarische Leitung: Marita Bauer

 

 

Team:

Auf dem Bild von links nach rechts, hintere Reihe: Katarzyna Krol,
Marita Bauer

vordere Reihe: Angela Getto,
Sophie Kirchheim, Svenja Thiering.

Nicht auf dem Bild:
Miranda Lejava

 


Cronstettenstraße 9
60322 Frankfurt am Main
Tel: 069-59 11 70 Fax: 069-95929699
Email: kindergarten (at) petersgemeinde.de

Bankverbindung: EKK Frankfurt,
BLZ 500 605 00, Kto. 402 3382

Anmeldung unterwww.kindernetfrankfurt.de

Informationsabende

Zur Zeit gibt es keine weiteren Info-Abende, neue Termine werden zeitnah bekannt gegeben.

Eine Anmeldung zum Informationsabend ist nicht notwendig. Bitte kommen Sie einfach zu dem Termin, der Ihnen am besten passt. Der Informationsabend bietet Ihnen die Möglichkeit, unseren Kindergarten sowie unser Konzept kennen zu lernen. Sie haben außerdem die Möglichkeit Ihr Kind bei uns voranzumelden. Da der Informationsabend für Kinder oft anstrengend und langweilig ist, bitten wir Sie ohne Ihre Kinder zu kommen.

Information

Geschichte

1967 wurde der Kindergarten der Gemeinde eröffnet, drei Kindergruppen, zwei Halbtags, eine Ganztags deckten den Bedarf. Nach einer viergruppigen Phase von gut zehn Jahren haben wir jetzt wieder drei Gruppen, aber alle Kinder bleiben zum Essen; nur ein Drittel geht um 14.30 Uhr nach Hause, die restlichen Kinder haben einen Ganztagsplatz.

Rahmenbedingungen

Träger der Kindertagesstätte ist die
Ev. St. Petersgemeinde,
Fürstenberger Straße 21, 60322 Ffm.

Wir haben 54 Plätze für Kinder von 3 – 6 Jahren. Diese sind aufgeteilt in 18 Zweidrittel- und 36 Ganztagsplätze. Wir sind gerne bereit Kinder mit Behinderung zu integrieren, soweit unsere Gegebenheiten dies zulassen.
Das Team besteht aus Erzieherinnen, Musikpädagogin, Leitung, Hauswirtschafts- und Reinigungskraft.
Wir haben Mo – Fr von 7.30 – 17.00 Uhr geöffnet. Sprechzeiten nach Absprache mit der Leitung.

Wir nehmen an einer Fortbildung „Qualitätsmanagement elementar“ teil und erstellen zurzeit unser pädagogisches Handbuch, das die Regelungen in unsrer Einrichtung beschreibt. Es ist für Eltern und Interessierte einsehbar.

Der Regelbeitrag für einen Kindergartenplatz beträgt 118,- € (seit 2006) für einen Platz bis 14.30 Uhr und € 148,- für einen Platz bis 17.00 Uhr. Es gibt ermäßigte Beiträge für Geschwisterkinder und die Möglichkeit vom Stadtschulamt (einkommensabhängig) in eine niedrigere Beitragsstufe eingestuft zu werden.
Ihr Frühstück bringen die Kinder von zu Hause mit, ergänzend halten wir Müsli und Obst bereit. Das Mittagessen wird von einem Caterer geliefert, es kostet € 70,- monatlich. Getränke gibt es für die Kinder jederzeit: Tee und Mineralwasser, zu Geburtstagen und Festen zusätzlich Apfelsaft; das Getränkegeld beträgt  € 2,50 monatlich.


Unsere Räume

Wir haben fünf Räume, die nach Schwerpunkten eingerichtet sind. Im Erdgeschoß Regelspiele + Experimente, sowie Bewegung, im ersten Stock Rollenspiel und Bauzimmer, im zweiten Stock das Atelier. Das Frühstück findet in der Essecke im ersten Stock statt. Turnen für die Jüngeren und das Musikalische Angebot finden im Bewegungsraum statt. Die Größeren nutzen zum Turnen den Gemeindesaal neben der Epiphaniaskirche. Unser Garten wurde zu einem naturnahen Spielbereich umgestaltet, der täglich genutzt wird.


Unsere Arbeit

In unserem Kindergarten leben und lernen Kinder und die sie begleitenden Erzieherinnen gemeinsam. Wir wollen den Kindern ein freundliches, anregungsreiches Umfeld geben, in dem sie sich wohl fühlen, ihre Ideen und Fragen benennen und Erfahrungen für sich selbst und im Miteinander sammeln können.
Die Themen, mit denen sich die Gruppen beschäftigen, werden mit den Kindern gemeinsam gesucht. Sie stehen im Lebenszusammenhang der Kinder. (Der Jahreslauf, Themen, die die Kinder benennen, sowie Themen, die unbenannt mitgebracht werden und von der Erzieherin aufgegriffen werden.) Für die Kinder werden Zusammenhänge hergestellt, damit sie Dinge verstehen lernen und für sich weiterforschen können.
Die pädagogische Planung geht immer vom einzelnen Kind in der Gruppe aus, da jedes einzelne in der Bildung von Ich-, Wir- und Sachkompetenz gefördert werden soll. (Wahrnehmung der eigenen Bedürfnisse und Stärken, Erleben, dass „wir“ anders agieren können und müssen, als einer alleine, d.h. erlernen sozialer Fähigkeiten, lernen von Sachinhalten, sowie Planung und Umsetzung eigener Ideen, Förderung motorischer und kreativer Fähigkeiten.)

In einer evangelischen Kindertagesstätte

Wir sind offen für Kinder aller Konfessionen und Nationalitäten, ebenso wie für Kinder mit Behinderungen.  Wir unterstützen die Kinder darin sich gegenseitig in ihrer Andersartigkeit zu akzeptieren und schätzen zu lernen. Den Kindern wird die Natur als etwas Wertvolles nahe gebracht.
Wir feiern die Feste des Kirchenjahres in den Kindergruppen und teilweise mit der Gemeinde (z.B. Erntedank). Unsere Adventfeier findet in der Kirche statt. Montags findet unser religionspädagogisches Projekt "die Kirchenmäuse" statt

Tagesablauf

Die Kinder kommen bis 9.00 Uhr im Kindergarten an. Danach folgt der Morgenkreis.
Bis 10.30 Uhr ist Freispiel und Frühstückszeit (gruppenübergreifend).
Ab 10.30 Uhr sind alle Kinder in ihrer Gruppe. Es wird am Gruppenprojekt gearbeitet oder z.B. gemeinsam geturnt. (s. Wochenrhythmus)
Bis spätestens 12.00 Uhr gehen alle Kinder und Erzieherinnen in den Garten.
Um 12.30 Uhr essen wir zu Mittag. Nach dem Essen wird eine ruhigere Phase eingeläutet.
Bis 14.30 Uhr werden die „Zweidrittelkinder“ abgeholt. Die verbleibenden zwei Gruppen orientieren sich für den Nachmittag neu und gestalten diesen bis 17.00 Uhr nach ihren Plänen.

Wochenrhythmus

Einmal wöchentlich kommt eine Musikpädagogin ins Haus und bietet den Kindern Musik mit Bewegung und/oder Orff Instrumenten an.
Dienstag findet unser Waldausflug statt zu dem eine kleine Gruppe von Kindern sich melden kann.
Mittwoch treffen sich die „Wackelzahnkinder“ (Kinder im letzten Kindergartenjahr) zu ihrer Gruppe.

Elternarbeit

Wir verstehen unsere Arbeit als familienergänzend. Elternkontakte pflegen wir durch regelmäßigen Austausch beim Bringen und Abholen der Kinder, durch Entwicklungsgespräche (mindestens einmal jährlich), Elternabende, unsere Kindergartenzeitung „Epifant“, die von Eltern und Team gemeinsam geschrieben wird, sowie bei gemeinsamen Festen und Feiern.

Kooperationen

Wir halten Kontakt mit den benachbarten Kindergärten, sowie den Schulen, in die unsere Kinder aufgenommen werden. Wir arbeiten bei Bedarf und nach Absprache mit den Eltern mit Beratungsstellen im Stadtteil zusammen.

 


Kinder brauchen Religion - auch im Kindergarten

Kinder lernen die Welt kennen, in dem sie sich offen allem nähern und alles hinterfragen. Erschließen können sie sich nur, was sie erfahren dürfen. Dazu gehört das Fragen genauso wie das Ausprobieren. Auch Kindergartenkinder versuchen schon früh nicht nur Sachliches zu erkennen und zu erlernen, sondern auch die Hintergründe des Lebens zu enträtseln.

„Wer hat die Welt gemacht?“, „Wo war ich bevor ich in Mamas Bauch kam?“, „Wo ist Oma jetzt?“ sind ganz normale Fragen nach dem Leben und dem Tod wie die Kinder sie sich und uns jeden Tag völlig unbefangen stellen.

Der Theologe Friedrich Schweitzer formulierte fünf Grundfragen, die sich im Aufwachsen der Kinder immer wieder stellen, mit wechselnder Intensität, je nach eigener Befindlichkeit, mal mehr emotional, mal mehr kognitiv. Manchmal stellen sie diese Fragen an sich selbst oder ihre Freunde, oft an uns als Erwachsene.

Wer bin ich und wer darf ich sein?
Die Frage nach mir selbst.
Warum musst du sterben?
Die Frage nach dem Sinn des Ganzen.
Wo finde ich Schutz und Geborgenheit?
Die Frage nach Gott.
Warum soll ich andere gerecht behandeln?
Die Frage nach dem Grund ethischen Handelns.
Warum glauben manche Kinder an Allah?
Die Frage nach der Religion anderer.

Aus diesen Fragen entwickelt Schweizer das Recht des Kindes auf Religion. Im Kindergarten arbeiten wir situationsorientiert, das heißt: wir greifen auf, was von den Kindern an Themen und Fragen kommt. Niemand zwingt einem Kind ein Gespräch über Hoffnung und Leben auf, aber es ist wichtig die Impulse der Kinder nicht zu überhöre. Kreative Formen der religiösen Erziehung werden entwickelt, und diese Erziehung soll das Kind unterstützen, seinen Weg ins Leben zu finden. Es geht zunächst also um das Einüben von Leben und die Umsetzung von gegenseitiger Akzeptanz und Wertschätzung. Im weiteren soll Glaube für die Kinder erlebbar gemacht werden. Die evangelischen Kindertagesstätten sind durch ihre Gemeinden und die Landeskirche beauftragt, auch „religiös-kulturelle Wissensbestände“ weiterzugeben. Es geht hierbei aber nicht um das Auswendiglernen biblischer Geschichten oder Gebete, obwohl diese natürlich auch vorkommen. Vielmehr soll bei den Kindern die Erfahrung gestärkt werden, dass es sich in dieser Welt leben lässt, dass der Mut zum Leben begründet ist und dass das Leben schön ist. Mit diesem Mut ausgestattet werden die Kinder beginnen, Beziehungen aufzubauen und Gefühle von Dankbarkeit zu entwickeln. Wenn dann von Gott die Rede ist, dann nicht als Belehrung, sondern im Lebenszusammenhang mit bekannten Menschen, Räumen, Bildern, Geschichten, Symbolen, Festen und Feiern, die auf Gott verweisen.

Hier sehe ich unsere Chance und Verantwortung den Kindern gegenüber, die völlig offen und neugierig auf die Welt zugehen, die ihren Grund im Leben noch suchen, die sich Gott mit ihrem Wissen von der Welt erklären, die ohne Barrieren und Hemmungen nachdenken und nachfragen, ohne etwas peinlich zu finden. Sie trauen Gott alles zu und formulieren schon im jungen Alter philosophisch: „Gott ist die schwierigste Frage“ (so ein Junge mit 6 Jahren).
Begleiten wir sie auf der Suche nach der Antwort.

Claudia Horn

Evangelische Sankt Petersgemeinde - Evangelische Kirche in Hessen und Nassau
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